in der gewalt von sadisten

... Aber je unterwürfiger ich mich in meiner Angst verhielt, desto gewalttätiger wurde er. Er zerrte an meiner Lederjeans und gab nicht eher Ruhe, bis ich völlig nackt war. Dann schnallte er mir das Eisen um den Hals und zog mich an der über einen Meter langen Kette zu einer Schiebetür. Dahinter war ein viereckiges Loch, dessen Abdeckgitter an der Wand lehnte. Er schubste mich vorwärts, eine Metalleiter hinunter, immer brutal an der Eisenkette reißend, wenn ich zögerte, weiter hinabzuklettern.
Unten führten ein paar Treppenstufen noch ein stück weiter hinunter zu einer schweren Stahltür. Als er sie geöffnet hatte, kam eine zweite, dann noch eine dritte Eisentür zum Vorschein. Laut schluchzend und völlig hilflos ließ ich mich schließlich in einen schmalen, fensterlosen, von einer Neonröhre, grell erleuteten Raum zerren und an einem Haken an der Wand angekettet. Ich war mir absolut sicher, dass ich meinem Mörder in die Hände gefallen war und das ich dieses Verlies nicht mehr lebend verlassen würde.
Die wüsten Beschimpfungen, die er mir dauernt an den Kopf warf, hörte ich gar nicht mehr. Mir liefen die Tränen das Gesicht hinunter, aber ich konnte sie nicht abwischen....

3.9.06 21:28

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