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Benutzungsordung für Toiletten in Sachsen-anhalt

§1Definition
Der Abort, umgangssprachlich auch Toilette genannt, besteht aus einem trichterförmigen Porzellanbecken zur Aufnahme der Extremete mit einem klappbaren, auf dem Sitzrand angebrachten Sitzstück.

§2Anwendungsbereich
Diese Benutzungsordnung gilt für die Darmentleerung in allen Aborten in Behörden, Dienststellen und öffentlichen Gebäuden in sachsen-Anhalt.

§3Sitzgebot
Die Toilette darf nur im sitzen benutzt werden. Die stehende Benutzung ist nur an Urinalen erlaubt. Deren Benutzung ist in der Benutzungsordnung für Urinale geregelt.

§4Vorbereitung
Vor dem Hinsetzen auf das Sitzstück sind die Beinkleider bis zu den Knien herunterzuziehen.

§5Sitzposition
Der Benutzer setzt sich unter gelichzeitigem Anheben der Oberbekleidungsstücke so tief in die Hocke, bins das Gesäß in die Sitzaufnahme einrastet.das Gewicht des Körpers ist gleichmäßig, gleichseitig verteilt, der Oberkörper leicht nach vorn geneigt. Die Ellenbogen ruhen auf dem Muskelfleisch der Oberschenkel, der Blick ist frei geradeaus gerichtet.

§6Darmentleerung
Unter ruhigem Ein- und Ausatmen drängt der Benutzer unter gleimäßigem Anspannen der Bauchmuskulatur den ausscheidungsreifen Inahlt des MAstdarms bei gleichzeitigem Entspannen des Afterschlßmuskels in den dafür vorgesehenen Durchbruch des Porzellanbeckens. Die Aüßerung von gutturalen Stimmlauten, umgangssprachlich Ächzen oder Stöhnen bezeichnent, ist auf das absolut notwenidige Maß zu beschränken.

§7Sichtkontrolle
Nach beendeter Prozedur steht der Benutzer auf, macht eine Drehung um 180° nach links und nimmt eine Sichtkontrolle der Extremente vor. Bei Auffälligkeiten ist eine Stuhlprobe sicherzustellen und an das nächstliegende Gesundheitsamt zu übersenden.

§8Reinigung des Rektums
Der dafür vorgesehenen Einrrichtung sind Reiniguinsfähnchen (14x10cm einlagig) in ausreichender Stückzahl, höchstens jedoch 5, zu entnehmen. Das Reinigungsfähnchen wird mit dem Daumen und Zeigefinger der rechten Hand erfasst und von hinten der Reinigungszone, das ist der Berreich zwischen den Gesäßbacken, zugeführt. Das Reinigunsfähnchen wird unmittelbar vor den äußeren Geschlechtsorganen fest an den Körper gedrücktund mit einer ziehenden Bewegeung bis unmittelbar vor das Steißbein geführt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis mindestens ein Blatt sauber erscheint, sofern dazu nicht die Verwendung von mehr als 5 Reinigungsfähnchen erforderlich ist. Im Bedarfsfall sind die Reinigungsfähnchen beidseitig!!! zu benutzen. Die benutzten Reinigungsfähnchen dürfen nicht mitgenommen werden, sondern sind ebenfalls in das Porzellanbecken zu entsorgen.

§9Reinigung des Aborts
Nach Benutzung des Aborts ist zwingend die Spülung zu betätigen. Eine Delegierung dieser Tätigkeit an anderen ist ausdrücklich verboten. Nach dem Spülvorgang verbleibende etrementanhaftungen sind mit der dafür vorgesehenen Reinigungsbürste manuell zu entfernen.

§10Verlassen des Aborts
Vor dem Verlassen der Entleerungskabiene sind die Beinkleider wider in die Ausgangposition zu bringen. Bei Auftreten unangenehmer Gerüche ist das öffnen der Lüftungsklappe agezeigt. Eine abschließende reinigung der Handinnenflächen wird anheimgestellt.

 

3.9.06 00:10, kommentieren

Die verschiedenen Typen beim Pinkeln

Auferegter Typ:
kann erst das Hosenloch nicht finden und klemmt sich dann am Reissverschluss ein.

Verträglicher Typ:
Schließt sich Freunden zu einem gemütlichen Pinkeln an, egal ob er muss oder nicht.

Schamhafter Typ:
Kann nicht pinkeln wenn jemand zusieht. Tut nur so als ob er hätte und schleicht sich dann später zurück.

Gleichgültiger Typ:
pinkelt in den Abflusas wenn alle Becken besetzt sind.

Schläfriger Typ:
öffnet die Weste, nimmt den Schlips heraus, pinkelt durchs Hosenbein und geht mit offener Hose weg.

Praktischer Typ:
Pinkelt ohne festzuhalten und bindet sich dabei die Krawatte.

Wissenschaftlicher Typ:
Schaut während dem Pinkel auf den Boden um die Luftblasen zu zählen.

Angeber Typ:
Macht 5 Knöpfe auf, wenn 2 genügen.

Schwacher Typ:
Sucht verzweifelt zwischen Hemnd und Unterhosen, gibt schließlich auf.

Kindischer Typ:
Spielt mit dem Strahl auf und ab und versucht Fliegen zu treffen.

Hinterhältiger Typ:
Lässt beim Pinkel leise einen ab , schnüffelt und sieht seinen Nachbarn vorwurfsvoll an.

3.9.06 14:28, kommentieren

in der gewalt von sadisten

... Aber je unterwürfiger ich mich in meiner Angst verhielt, desto gewalttätiger wurde er. Er zerrte an meiner Lederjeans und gab nicht eher Ruhe, bis ich völlig nackt war. Dann schnallte er mir das Eisen um den Hals und zog mich an der über einen Meter langen Kette zu einer Schiebetür. Dahinter war ein viereckiges Loch, dessen Abdeckgitter an der Wand lehnte. Er schubste mich vorwärts, eine Metalleiter hinunter, immer brutal an der Eisenkette reißend, wenn ich zögerte, weiter hinabzuklettern.
Unten führten ein paar Treppenstufen noch ein stück weiter hinunter zu einer schweren Stahltür. Als er sie geöffnet hatte, kam eine zweite, dann noch eine dritte Eisentür zum Vorschein. Laut schluchzend und völlig hilflos ließ ich mich schließlich in einen schmalen, fensterlosen, von einer Neonröhre, grell erleuteten Raum zerren und an einem Haken an der Wand angekettet. Ich war mir absolut sicher, dass ich meinem Mörder in die Hände gefallen war und das ich dieses Verlies nicht mehr lebend verlassen würde.
Die wüsten Beschimpfungen, die er mir dauernt an den Kopf warf, hörte ich gar nicht mehr. Mir liefen die Tränen das Gesicht hinunter, aber ich konnte sie nicht abwischen....

3.9.06 21:28, kommentieren

Tausend

tausend fragen und keine anwort
tausend worte und keine bedeutung
tausend berührungen und keine gefühle
tausend mal verletzt
tausend mal ausgenutzt
tausend mal gespielt.
tausend narben die keiner sieht (!!)
tausend schreie die keiner hört
tausend tränen die immer nur fließen
tausend menschen die dich nicht kennen
tausend sachen, die dich nicht interessieren
tausend dinge, die du tun musst, aber nicht kannst
tausend gefühle ohne kontrolle
tausend gedanken ohne sinn
tausend augenblicke ohne bestand
tausend erinnerungen die du vergessen wirst
tausend bilder, die du nicht sehen willst
tausend ziele die du nie erreichen wirst
tausend schlaflose nächte
tausend schlimme tage
tausend tage voller zeit

1 Kommentar 3.9.06 21:43, kommentieren

Spiel´s noch einmal

Sagt man nicht, man erkennt einen guten Liebhaber daran, wie er sein Auto behandelt? Gewiss musste das auch für Musiker und ihre Gitarren gelten..., denn so wie er jetzt, gerade in der Pause, also nicht spielend, die Gitarre zwischen seinen Schenkeln stehen hatte und ihr immer wieder am Hals entlang strich - wäre sie eine Frau, würde sie bereits jetzt wohlig seufzen und Wachs in seinen Händen werden.

Doch sie musste sich jetzt konzentrieren, hier ging es um Musik und nicht um ihre sexuellen Fantasien bezüglich Gitarristen. Aber dieser Mann war einfach nicht zu ignorieren. Wenn er die Gitarre in die Hand nahm, war es wie eine einladung zum Liebesspiel und niemand im Publikum wusste, wo es enden würde. Es konnte eine traurige Ballade sein, ein fetziges Tanzstück, eine romantische Liebeserklärung - man wusste es nicht immer sofort. Denn er hatte es sich zu Angewohnheit gemacht, seine Stücke nie gelich anzufangen. Fast so, als wolle er das Publikum und die Gitarre im Unklaren darüber lassen, was wohl jetzt auf sie zukommen würde. Erst wenn man fast schon mitten im Stück war, erkannte man die Melodie..., und die Spannung, Freude, Ekstase, Begeisterung erhöhte sich.

So musste es sein, von jemanden geliebt zu werden, der einen immer wieder überrascht. Auch wenn es immer das gleiche Spiel war, letztendlich strebten beide die Erfüllung ihrer Sehnsüchte und Bedürfnisse an, begann es doch immer neu, so als wäre es das erste Mal. Aufregend, verboten, spannend, unkonventionell, unheimlich, erregend und oh, so gut! Wie musste es wohl sein, von jemandem geliebt zu werden, der sich so auf Gitarren versteht?

Über das nächste Stück sagte er einmal, er möchte seine Hitarre behandeln, wie er eine Frau behandeln täte. Mit Ehrfurcht, Respekt, Zuneigung, Leidenschaft und Lust... Oh ja, das nächste Stück drückte dies am deutlichsten aus. Es klang so, als würde er sich erstmal vorsichtig der Frau, äh, der GItarre nähern, um zu sehen, in welcher Stimmung sie denn heute sei. Es fängt mit sanften, zurückhaltenden Tönen an, fast kaum zu vernehmen. Fast scheint es wie ein Duett zweier sich liebenden Gitarren, doch es ist nur eine, doch es ist nur eine auf der er diese wundersamen Töne erzeugt.
Dann wird sein Spiel fordernder, fast so, als würde er ihr mitteilen, dass er sich dieses Mal nicht abspeisen ließe. Er hörte nicht auf, seine finger gleiten immer wieder über ihren Hals, streichen, zupfen an ihrem Körper und erzeugen die wunderschönsten Töne, die sie je gehört hat - die die Gitarre wahrscheinlich je produziert hat. sie kann es fühlen, fast so, als lägen seine Hände auf ihr, als würde er sie zu einer heißen Liebesnacht auffordern.....

3.9.06 23:24, kommentieren

5 tage...

Fünf Spritzen liegen in Reih und Glied auf dem blitzblanken Tresen. Fünf Injektionen, fünf Tage. Keine Nahrung, kein Wasser, nur absolute Dunkelheit und das Wogen der Wellen. Fünf Tage lang- Dann wird er die Augenbinde entfernen. Die Muskellähmung wird eingesetzt haben. SIe wird sich nicht mehr bewegen können. Sie wird ihre Augen nicht mehr schließen können. Sie wird nurnoch das sehen, was sich direkt vor ihren Augen befindet. Sonst nichts.
Was sie sehen wird, wird sie in Angst un Schrecken versetzten.

Er richtet das Boot her, putzt sämtliche Oberflächen in der Kabiene, bis die langen, hölzernen Bänke, aus deren Kissen er den Staub geschüttelt hat, vor Sauberkeit glänzen. Die Kombüse blitzt, als sei nie ein Hauch feuchter Meeresluft eingedrungen. Im Laufe der Jahre hat er viele Boote besessen, aber dies ist ihm das Liebste: Für den Fluss gebaut, ist es doch robust genug, um mit den launischen Gegenströmungen in den Mündungen, Buchten und Meerbusen fertig zu werden.
In der Kajüte ist es trotz sommerlicher Hitze kühl und feucht. Ein leichter Modergeriuch ist geblieben, obwohl er die Lucke den gesamten Nachmittag offen gelassen hat. In den folgenden Tagen wird er schlimmer werden. Er wird ihre Qual verstärken. Dieser geruch, die Dunkelheit und die feuchte Kälte, das Verrinnen ihres Lebens. All das gehört zu seinem Plan.
Er kontrolliert seine Gerätschaften: unter der einen Bank in der Kajüte der zusammengerllte Schlacuh, unter der anderen ein Beil, scharf und geölt. Speiseöl auf der Schneide sorgt für einen glatten Schnitt. Ein wenig Recherche, mehr braucht man nicht, um diese Dinge in Erfahrung zu bringen - und natürlich auch Praxis. Ein Schlatermesser. Ein Schälmesser. Einen normale Schere, eine Gartenschere. LAnge Metallspieße. Flaschen mit destilliertem Wasser. Ein aufgerolltes Seil.
Der kleine Kühlschrank unter dem Tresen ist sauber und kalt. Phiolen mit Pancuronium und Trifluoperazin stehen darin aufgereiht wie kleine Zinnsoldaten.

In 5 Tagen würde er den Jungen holen und ihn ,vor den Augen seiner Mutter, auseinandernehmen wie ein totes Tier.

4.9.06 00:29, kommentieren

Es hat mich verletzt

ich lasse mich schon wieder in diese ecke drängen. in diese ecke, in der nur ich etwas falsch gemacht habe. was heißt "schuld haben"?! dabei ist es doch gar nicht so. was soll ich denn noch machen? mich verstecken? dazu habe ich zu wenig lust. es hat mich verletzt. sehr. man kann sagen, was man will und es scheint nicht anzukommen. mir gehts es dadurch auch nicht so toll, ich finde es auch nicht wunderbar so, wie es ist. ich könnte schreien. ich bin enttäuscht. was erwartet man denn von mirß das ich jemanden hinterherrenne, der sich darum nicht kümmert? ich möchte so viel sagen, doch nie ist die zeit. nie ist die zeit, dass ich meine vielen wirren worte, die sich so lange schon in meinem kopf gesammelt haben, ordnen kann. das ich die zeit habe, mich verständlich auszudrücken, was ich dazu empfinde, meine gedanken,...wenn ich etwas sage, dann ist es nicht richtig, schreiben? auch nicht richtig... und gar nichts tun, ist auch nicht richtig. was ist richtig?

4.9.06 20:17, kommentieren